Craps für Anfänger verständlich gemacht

Craps hat in Deutschland den Ruf, kompliziert zu sein. Kaum ein anderes Tischspiel wirkt auf den ersten Blick so undurchsichtig wie die grüne Filzfläche mit ihren unzähligen Feldern, Wetten und Zahlenkombinationen. Dabei steckt dahinter ein vergleichsweise simples Prinzip, das sich in wenigen Minuten erklären lässt. Wer die Grundregeln einmal verstanden hat, erkennt schnell, warum Craps in vielen europäischen Casinos als eines der spannendsten Spiele überhaupt gilt. Lesen Sie mehr dazu auf neue neteller casinos.

Anders als beim Roulette oder Blackjack spielt bei Craps nicht jeder gegen die Bank, sondern es gibt eine Wettgemeinschaft am Tisch. Genau dieser soziale Charakter macht das Spiel für Einsteiger attraktiv – vorausgesetzt, man kennt die wichtigsten Begriffe. Die folgende Übersicht sortiert die Grundlagen, ohne in Fachjargon abzudriften.

Die Grundregeln in zwei Schritten erklärt

Im Zentrum steht der sogenannte Shooter, also der Spieler, der gerade würfelt. Er wirft zwei sechsseitige Würfel über die Bande. Beim ersten Wurf – dem Come-out-Roll – entscheidet sich, ob die Runde sofort endet oder weiterläuft. Werfen die Würfel eine 7 oder 11, gewinnen alle Pass-Line-Wetten sofort. Fällt eine 2, 3 oder 12, verlieren sie unmittelbar. Diese Zahlen nennt man Craps.

Bei allen anderen Ergebnissen – also 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 – wird diese Zahl zum Point. Der Shooter muss sie nun erneut werfen, bevor eine 7 fällt. Gelingt ihm das, gewinnen die Pass-Line-Wetten. Erscheint zuerst die 7, verlieren sie. Das ist die gesamte Mechanik hinter dem bekanntesten Wetttyp.

Für Einsteiger reicht es, sich zunächst auf die Pass Line und die Don’t Pass Line zu konzentrieren. Beide Wetten haben einen Hausvorteil von nur rund 1,41 Prozent, was sie zu einer der günstigsten Optionen am gesamten Spieltisch macht. Zum Vergleich: Viele Casino-Spiele liegen deutlich darüber.

Die maximale Wahrscheinlichkeit, beim Come-out-Roll direkt zu gewinnen, liegt bei 22,22 Prozent – sie entsteht durch die acht Kombinationen, die 7 oder 11 ergeben. Verliert man sofort durch 2, 3 oder 12, betrifft das vier Kombinationen. Die restlichen 24 Kombinationen führen zum Point.

Warum das Spiel weniger riskant ist, als es aussieht

Ein häufiges Missverständnis betrifft die Zusatzwetten. Die bunten Felder in der Tischmitte – Proposition Bets – locken mit hohen Auszahlungen, haben aber einen Hausvorteil von teils über 16 Prozent. Wer als Anfänger Verluste vermeiden will, lässt diese Wetten konsequent aus.

Sinnvoller ist der Einsatz der Odds-Wette hinter der Pass Line. Sie wird vom Casino ohne Hausvorteil angeboten und ist die einzige Wette im gesamten Casino-Bereich mit dieser Eigenschaft. Je nach Point liegt die Auszahlung bei 2:1, 3:2 oder 6:5. Viele Tische erlauben das Drei- bis Fünffache des ursprünglichen Einsatzes, manche sogar mehr.

Ein weiterer Vorteil für Einsteiger: Craps lässt sich mit kleinen Einsätzen spielen. Bereits ab einem Einsatz von 1 EUR oder 5 EUR ist an vielen Tischen eine Teilnahme möglich. Die Runden dauern im Schnitt nur wenige Sekunden, was das Spiel dynamisch hält.

Die wichtigsten Begriffe im Überblick

BegriffBedeutung
Come-out-RollErster Wurf einer neuen Runde
PointZahl, die vor der 7 wiederholt werden muss
Pass LineStandardwette auf den Shooter
Don’t PassWette gegen den Shooter
Odds-WetteZusatzwette ohne Hausvorteil
Seven-outEine 7 nach dem Point – Runde verloren

Wer diese sechs Begriffe kennt, kann an nahezu jedem Craps-Tisch in Deutschland problemlos mitspielen. Der Rest ergibt sich mit der Zeit, denn die Dynamik am Tisch erklärt sich fast von selbst, sobald die ersten Runden gelaufen sind.

Share:

Leave a comment